- Bild: CASNews Media / Nina Möhlmeier
Ein Pfarrsaal voller Bücher
Bücherbasar der Caritas für den guten Zweck – Bücherspenden können noch abgegeben werden
- 08.03.2026 um 13:13
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnieren„Ich lese sehr gern und habe einen guten Vorrat an Büchern“, lächelt Nina Vogel, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes der Caritas. Gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins des Ambulanten Hospizdienstes Castrop-Rauxel organisiert Nina Vogel den jährlich stattfindenden Bücherbasar. Am 14. und 15. März, jeweils von 10 bis 14:30 Uhr, ist es wieder soweit: Dann wechseln Romane, Kinderbücher, Krimis, Kochbücher und Co. im Pfarrheim von St. Lambertus in der Castroper Altstadt den Besitzer. Wer noch Bücherspenden abgeben möchte, kann dies gern tun.
Der Bücherbasar ist mittlerweile zu einer guten Tradition geworden. Erstmals fand er im Jahr 2005 statt. „Viele planen ihn fest in ihren Terminkalender im März ein“, weiß Nina Vogel. „Manchmal entdeckt man Bücher, die man sonst vielleicht nicht gekauft hätte und nimmt sie mit.“ Pro Buch wird ein Preis von 2 Euro erhoben. Am Samstag werden im Pfarrsaal übrigens auch Waffeln angeboten. Die Veranstaltung steht und fällt mit den Bücherspenden. Abgegeben werden können gut erhaltene Bücher beim Caritasverband am Lambertusplatz 16 in der Castroper Altstadt (montags bis freitags, 9 bis 12 Uhr, sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr) und in der Ickerner Markt-Apotheke. Dank der Initiative der ehemaligen Apothekerin Verena Kappen, die zudem Gründungsmitglied des Fördervereins ist, unterstützt die Apotheke an der Ickerner Straße 54a die Aktion schon von Beginn an. Beim Caritasverband werden Bücher noch bis zum 13. März, in der Ickerner Markt-Apotheke bis zum 12. März entgegen genommen.
Alle Spendengelder fließen in den Förderverein des Ambulanten Hospizdienstes. „Wir nehmen jedes Jahr knapp 3.000 Euro über die Spenden durch Bücher ein“, rechnet Nina Vogel. Die bis heute wohl bemerkenswerteste Anekdote rund um den Bücherbasar: „Einmal lagen 400 DM in einem Buch. Das Geld wurde nur zufällig entdeckt und kam dann als Spendenbeitrag dem Förderverein zugute“, sagt Nina Vogel.
Das Jahr 2019 hätte das bisher höchste Spendenaufkommen an Büchern erbracht, erinnert sie sich. „Tische, Stühle, Kartons: Der ganze Pfarrsaal war voll mit Büchern.“ Und was passiert mit den Büchern, die beim Bücherbasar nicht verkauft wurden? „Sie werden entweder online verkauft oder an andere Sozialprojekte weitergereicht“, erklärt Nina Vogel. So oder so kämen die Bücher also einem guten Zweck zugute.
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Autor
Nina Möhlmeier
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